Geschichtliches:
Im Oktober 1799 musste die zuvor siegreiche Italien-Armee des russischen Generalissimus Alexander Suworow quer über die Alpen vor den Franzosen flüchten. Die erschöpften Russen zogen sich in das enge Glarnerland zurück und suchten einen Ausweg über Elm und den bereits verschneiten Panixerpass ins Bündnerland. Am 6. / 7. Oktober 1799 erreichten noch 15000 der ursprünglich 25000 Soldaten der Suworow-Armee das 70-Seelen-Dörflein Panix. Die verzweifelten russischen Soldaten plünderten das Dorf, um nicht zu verhungern. Sie zündeten alle Ställe und Häuser an, um sich zu erwärmen, und schlachteten auch noch das letzte Stück Vieh im Dorf. Einen Tag und eine Nacht später zog die Suworow-Armee weiter nach Chur, von wo aus sie über die St.Luzisteig nach Österreich gelangte. Zurück blieb nur eine Rechnung der Panixer, die von den verbrannten Gebäuden über die 182 Stück Vieh bis zum geraubten Käselaib jedes Detail auflistete.